… kann man vielleicht trotzdem etwas Gutes für seinen Sport tun.

Bundesweit sind alle Golfanlagen gesperrt, was dem Golferherz bei so schönem Wetter sicher besonders wehtut. Vielleicht hilft es ein wenig daran zu denken, dass wir in den letzten Jahren immer wieder Schnee bis zum Ende des Aprils hatten und zu dieser Zeit ebenfalls nicht spielen konnten.

Die Schließung der Golfanlagen führt bei vielen Golfern natürlich trotzdem auf Unverständnis, da Bewegung an der frischen Luft gesund ist und der Abstand der Golfer sehr groß ist. Doch auch hieraus könnte man den positiven Schluss ziehen, dass eine „Extrawurst“ für Golfer, dem Image unseres Sports schaden würde.

Trotz der derzeitigen Situation, können wir ein paar sinnvolle Dinge für unsere Leistung in der hoffentlich bald kommenden Saison unternehmen. Hier einige Tipps:

  1. Wer die Regeln beherrscht, spart sich nicht nur Ärger, sondern auch Schläge! Sehr häufig kann man sie zu eigenen Gunsten nutzen. Ein Beispiel wäre der unspielbare Ball. Wer alle Varianten beherrscht, wird die besten Chancen haben, mit einem blauen Auge davonzukommen. Auf dem Regelportal des DGV „www.rules4you.de„, finden sich Artikel, Regeltests und Erklärvideos. Es lohnt sich dort etwas Zeit zu verbringen.
  2. Auch wenn Golf häufig nicht als besonders sportlich angesehen wird, kann die Ausdauer von entscheidender Bedeutung sein. Das merkt der Golfer häufig während der ersten Runden zum Saisonstart. Die letzten Löcher fallen schwer, was sich auch in den Ergebnissen zeigt. So hat man jetzt (noch) die Möglichkeit lange und ausgedehnte Spaziergänge zu machen, um auch jetzt etwas an Ausdauer aufzubauen. Auch ohne Golf gibt es manchmal tolle Dinge zu entdecken, wie im Bild oben (gestern aufgenommen).
  3. Bei dem ein oder anderen Golfer ziept es zu Beginn der Saison mal hier und mal da. Leichter Muskelkater in den Händen, Beinen oder dem Rücken kommen auch vor. Diese Symptome geben sich nach ein paar Runden, aber man kann dennoch vobeugen. Hierfür genügen einige Probeschwünge pro Tag. Der Körper passt sich dabei den bald kommenden reizen an und man kann ohne Probleme in die Saison starten. Wer etwas platz im Garten hat, kann auch jetzt schon Chippen und vielleicht sogar Pitchen üben. Die Blicke der Nachbarn sind unbezahlbar.
  4. Wenn die Saison beginnt, trifft man den Ball meist schnell genauso gut wie am Ende des letzten Jahres. Das Feingefühl, welches man auf den Grüns braucht, lässt aber manchmal etwas länger auf sich warten. So kann man jeden Tag ein wenig Zeit auf seiner Puttmatte oder dem Teppich verbringen. Auf selbst entwickelten Spielbahnen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es macht Spaß!
  5. Viel Golfer stöbern in diesen Zeiten durch Youtube nach Lernvideos. Es gibt gute und es gibt schlechte. Als Laie ist die Unterscheidung zwische gut und schlecht nicht leicht! Häufig betreffen die Themen auch nicht ihren Schwung und die Umsetzung kann zu Problemen führen. Warten Sie also lieber, bis die Golfschule wieder geöffnet hat. Der Goflehrer begutachtet Sie mit viel Erfahrung und korrigiert individuell. Das sorgt für mehr Freude am Golfspielen!

Viel Spaß mit den Tipps und bleiben Sie gesund!

Marvin Buschmann